Artikel-Schlagworte: „Tanzsport“

Auch wenn es um Ehrenamtliche bei der Telefonseelsorge geht, zeigt das aktuelle Urteil des Bundesarbeitsgerichts (BArbG oder BAG), dass die jederzeitige Kündigung aus diesem „Amt“ ist möglich. Auch wenn das Ehrenamt mit einer – nach § 31a BGB geringfügig eingeschränkten – Haftung oder Aufwandsentschädigung oder ungenau „Unkostenersatz“ daher kommt: Dies reicht nicht aus, um eine jederzeitige Kündigung auszuschließen. Ehrenamtliche sind also nach dem anwendbaren Recht Spielball der Einrichtungen, Träger oder eben Vereine und Verbände für die sie arbeiten.

Rechtsanwalt Exner: Im Tanzsport ist daher darauf zu achten, dass diese Ehrenamtlichen fair behandelt und eingebunden werden. Die allenthalben anzutreffende Erwartungshaltung von Tanzsportlern, den konsumierenden Vereinsmitgliedern oder Verbänden macht allzu oft aus dem Ehrenamt ein Ehrenleid.

BArbG: Ehrenamt und Arbeitnehmerstatus

Durch die Ausübung ehrenamtlicher Tätigkeit wird kein Arbeitsverhältnis begründet. Das hat das Bundesarbeitsgericht am 29.08.2012 entschieden.

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Gesellschaftstanz - planet-wissen.de

Gesellschaftstanz – planet-wissen.de

Sponsoring im Tanzen und Tanzsport ist wohl offenbar ein angesagtes Thema geworden. Für die Sponsoren wird es insbesondere auf die Übertragung eine Images ankommen. Doch welches Image ist gemeint? Hier kann grundsätzlich unterschieden werden zwischen

  • Tanzsport
  • Gesellschaftstanz

Zielgruppen: Tanzen und Tanzsport

Die jeweiligen Zielgruppen für Tanzen als gesellschafts- und Freizeittanzen unterschieden sich grundlegend von der Zielgruppe des Tanzsports: Während es im Gesellschaftstanz auf Geselligkeit ankommt, so dominiert im Bereich des Tanzsports der Wettkampf und Leistung. Diesen Beitrag weiterlesen »

Wo werden Gehälter im Amateur-Tanzsport gezahlt? Klar nicht bei den Sportlern, denn die sind Amateure. Die Frage erscheint aber nur auf den ersten Blick paradox. Es gibt nämlich Bereiche im Rahmen des Amateur-Turniersports, in dem wirtschaftliche Unternehmen bestehen und gezielt Einnahmen und Gehälter erwirtschaftet werden:

Tanzsport-Professionalisierung

Professionelle Organisation im Amateur-Turnier-Tanzsport; Grafik: Exner

Sportvereine und -Verbände

Die Sportvereine und Verbände sind als „e.V.“ und entsprechend ihrer ideellen Zielsetzung meinst ehrenamtlich tätig. Daneben gibt es einige wenige fest Angestellte und nach Leistung/ Zeiteinheiten entlohnte Trainer. Demgegenüber sehr viele der ehrenamtlichen Helfer dort, die bei Turnier-Veranstaltungen mitwirken. Sie erwirtschaften dabei meist ausschließlich die

  • Eintrittsgelder und
  • Teilnahmegebühren der Sportler.

(Im Schaubild die Ebenen 1/rot + 2/gelb)

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Projekt-Management-magisches Dreieck-Bild_Exner

Projekt-Management - Das "magisches Dreieck"; Bild: Exner

Projekt-Management soll helfen

  • bestimmte oder bestimmbare Leistungen
  • In bestimmten Zeiten oder zu bestimmten Terminen
  • in einem festgelegten Kostenrahmen

zu planen und zu erbringen.

Die vorgenanten drei Punkte werden auch im Projektjargon als „magisches Dreieck“ des Projektmanagements bezeichnet. (Bild nebenstehend)

Management-Prüfung im Tanzsport

Ob die genannten drei Punkte eingehalten werden kann im Tanzsport also zum Beispiel geprüft werden an:

  • Veranstaltung eines Jubiläums-Balls einer Tanzschule
  • Aufbau einer Formation
  • Großturniere, wie GOC, Blaues-Band oder Baltic-Senior
  • Projekten des Deutschen Tanzsport-Verbands (DTV)

Typische Tanzsport-Projekte

Im Bereich des Tanzsports gibt es einige typische Beobachtungen beim Projekt-Management.

Dazu gehört zwar auch, dass die Organisation und Planung sich im Tanzsport oft selbst nicht als Projekt-Management versteht. Doch hier soll es einmal nur um die oben genannten drei Faktoren Leistung, Zeit/Termine und Kosten gehen. Dabei ist festzustellen:

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Checklisten-Tanzsport-Marketing

Checklisten-Tanzsport-Marketing

Fast zwei Jahre hat der Deutsche Tanzsportverband (DTV) ein Projekt unter dem Titel „Zukunft DTV“ durchgeführt. In den nun vom DTV-Vizepräsidenten R. Meindel hierzu veröffentlichten Dokumenten findet sich u. a. auch eine Bestätigung des Marketing-Ziels „Positionierung von Tanzsport Deutschland als Marktführer im Tanzsport“.

Mit größter Spannung wurden weiter die Vorschläge für Maßnahmen zum Tanzsport-Marketing erwartet. Gerade Vereine werden diese gründlich prüfen wollen und prüfen, steht doch beim Verbandstag am 23./24.06. auch eine erhebliche Beitragserhöhung an den Verband zur Entscheidung an.

Hier sei zunächst als eine ganz einfache Arbeitshilfe dazu eine Checkliste nach Wikipedia vorgestellt. Mithilfe dieser Checkliste können die vorgeschlagenen Maßnahmen des Projekts einer einfachen und schnellen Prüfung unterzogen werden:

Maßnahmen-Checkliste nach Wikipedia

Schon ein einfacher Blick ein eine Wikipedia-Seite zeigt einige Fragen auf, die auch an das DTV-Verbandskonzept und das Projekt „Zukunft DTV“ zu adressieren sind. Anhand dieser Checkliste kann jeder selbst die Maßnahmen-Vorschläge des DTV prüfen.

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