Archiv für die Kategorie „Tanzsportbedarf“

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Bundesgerichtshof entscheidet im Streit um die

Behauptung der Marktführerschaft im Sportartikelbereich

Der unter anderem für das Wettbewerbsrecht zuständige I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat die Verurteilung des Warenhausunternehmens Karstadt im Streit um die Behauptung, Karstadt sei Marktführer im Sortimentsfeld Sport, aufgehoben und die Sache an das Oberlandesgericht München zurückverwiesen.

Auf der Internetseite von Karstadt fand sich im August 2007 unter der Rubrik „Das Unternehmen“ die Angabe, Karstadt sei Marktführer im Sortimentsfeld Sport. Die Klägerin, die deutsche Organisation der international tätigen INTERSPORT-Gruppe, hat diese Angabe als irreführend beanstandet und Karstadt vor dem Landgericht München I auf Unterlassung in Anspruch genommen. Sie hat geltend gemacht, die in ihrem Verbund unter dem INTERSPORT-Logo auftretenden Sportfachgeschäfte hätten im Geschäftsjahr 2005/06 einen deutlich höheren Jahresumsatz als die Beklagte erzielt. Das Landgericht hat der Klage stattgegeben. Die dagegen gerichtete Berufung der Beklagten ist erfolglos geblieben.

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Recht unbekannt ist es, dass seit 2008 bei dem Management der größten Tanzveranstaltung in Deutschland, erhebliche Umsatzsteigerungen erzielt werden konnten. Die Tanzsport Event-Markting Gesellschaft, die bei der GOC in Stuttgart eingesetzt wurde, hat mehrere Jahre deutlich zweistellige Steigerungen im Umsatz erzielen können. Die Träger dieser GOC TEM GmbH (also die Verbände DTV, TBW und die Vereine TSC Astoria Stuttgart e.V. und TSZ Stuttgart-Feuerbach e.V.) werden die zusätzlichen Geldmittel freuen.

Umsatzzuwachs bei GOC TEM GmbH

Die Umsatzzuwächse liegen jedenfalls seit drei Jahren hervorragend: + 57,9%, + 22,7% und sogar +63,6% pro Jahr. (siehe Schaubild und Tabelle unten). Insgesamt konnte damit – fast unbemerkt und gegen andere Trends im Tanzsport die Bilanzsumme von 36.281,27 EUR (2008) auf 115.057,38 EUR (2011) gesteigert werden.

GOC-TEM-GmbH: Umsatz-Entwicklung

GOC-TEM-GmbH: Umsatz-Entwicklung

* Die Umsätze des GOC Camp liegen nicht vor und wurden daher frei geschätzt.

Tipp: Modell-Übernahme für Großturniere

Für alle andern Großturniere des Tanzsports ist ein Blick auf die Erfolgsfaktoren zu empfehlen, zum Beispiel

  • personell einheitliches Management

… hat die Wege verkürzt und offenbar zum Erfolg geführt Der bezahlte Geschäftsführer der GOC TEM GmbH ist zugleich Vorsitzender des TBW und des TSC Astoria Stuttgart e.V.

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Wo werden Gehälter im Amateur-Tanzsport gezahlt? Klar nicht bei den Sportlern, denn die sind Amateure. Die Frage erscheint aber nur auf den ersten Blick paradox. Es gibt nämlich Bereiche im Rahmen des Amateur-Turniersports, in dem wirtschaftliche Unternehmen bestehen und gezielt Einnahmen und Gehälter erwirtschaftet werden:

Tanzsport-Professionalisierung

Professionelle Organisation im Amateur-Turnier-Tanzsport; Grafik: Exner

Sportvereine und -Verbände

Die Sportvereine und Verbände sind als „e.V.“ und entsprechend ihrer ideellen Zielsetzung meinst ehrenamtlich tätig. Daneben gibt es einige wenige fest Angestellte und nach Leistung/ Zeiteinheiten entlohnte Trainer. Demgegenüber sehr viele der ehrenamtlichen Helfer dort, die bei Turnier-Veranstaltungen mitwirken. Sie erwirtschaften dabei meist ausschließlich die

  • Eintrittsgelder und
  • Teilnahmegebühren der Sportler.

(Im Schaubild die Ebenen 1/rot + 2/gelb)

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WDSF optiert für Transparenz – DTV mit zweifelhafter Genehmigung und Monopol-Lösung – Angebot von Prof. Wagner kostenlos

Der Markt für Turnier-Software ist klein. Große Gewinne und ROI sind in diesem Marktsegment kaum zu erwarten. Insoweit sind Software-Projekte in diesem Bereich eher unter den Aspekten der Werbung oder der akademischen Ausbildung oder Referenz von Interesse.

Dennoch könnte das Angebot für Turnier-Software durch Offenheit größer werden: So hat u. a. Prof. Wagner am 31.05. eine neue Version seiner kostenlosen Software Tanzturnier Version 6.13 veröffentlicht. Hier können die Vereine des DTV ggf. Kosten bei der Durchführung von Turnieren einsparen.

WDSF-Software-Approval

WDSF-Software-Approval (Screenshot; WDSF-Links unten)

Modell WDSF: Mehr Transparenz

Die WDSF hat für Ihre Software einen Approval-Prozess gestartet. Dabei werden zunächst die Anforderungen an die Software allgemein und zugänglich dargelegt. Es ist also sowohl kommerziellen und akademischen Anbietern grundsätzlich möglich, hier die entsprechende Software zu entwickeln und nachher für die Anwendung anzubieten. (Bild und Link: oben)

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Das BVerfG hat am 22.01 2008 im Fall „Blauer Engel (Marlene Dietrich)“ zu den Themen (1) Vererblichkeit vermögenswerter Teile des Persönlichkeitsrechts (2) Werbung mit Bild von Marlene Dietrich Stellung genommen. Dabei wurden das Recht am eigenen Bild §§ 22, 23 KUG weiter entwickelt. Dies betrifft insb. die Nutzung von Personen-Fotos im Internet und insoweit natürlich auch den Tanzsport, der „von den Bildern lebt“.

Das Prinzipien lauten:

  1. Der individuell Abgebildete – und nun auch seine Erben – muss eine Einwilligung auch für die Nutzung einer Abbildung zu Werbezwecken geben.
  2. Die Vermögensinteressen des Abgebildeten (Vergütungsanspruch) werden rechtlich geschützt.

Nachfolgend die Kerngedanken des BVerfG und eine Checkliste zur praktischen Anwendung der Rechtsregeln im Tanzsport.

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