Archiv für die Kategorie „Tanz-Shops“

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Bundesgerichtshof entscheidet im Streit um die

Behauptung der Marktführerschaft im Sportartikelbereich

Der unter anderem für das Wettbewerbsrecht zuständige I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat die Verurteilung des Warenhausunternehmens Karstadt im Streit um die Behauptung, Karstadt sei Marktführer im Sortimentsfeld Sport, aufgehoben und die Sache an das Oberlandesgericht München zurückverwiesen.

Auf der Internetseite von Karstadt fand sich im August 2007 unter der Rubrik „Das Unternehmen“ die Angabe, Karstadt sei Marktführer im Sortimentsfeld Sport. Die Klägerin, die deutsche Organisation der international tätigen INTERSPORT-Gruppe, hat diese Angabe als irreführend beanstandet und Karstadt vor dem Landgericht München I auf Unterlassung in Anspruch genommen. Sie hat geltend gemacht, die in ihrem Verbund unter dem INTERSPORT-Logo auftretenden Sportfachgeschäfte hätten im Geschäftsjahr 2005/06 einen deutlich höheren Jahresumsatz als die Beklagte erzielt. Das Landgericht hat der Klage stattgegeben. Die dagegen gerichtete Berufung der Beklagten ist erfolglos geblieben.

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Das BVerfG hat am 22.01 2008 im Fall „Blauer Engel (Marlene Dietrich)“ zu den Themen (1) Vererblichkeit vermögenswerter Teile des Persönlichkeitsrechts (2) Werbung mit Bild von Marlene Dietrich Stellung genommen. Dabei wurden das Recht am eigenen Bild §§ 22, 23 KUG weiter entwickelt. Dies betrifft insb. die Nutzung von Personen-Fotos im Internet und insoweit natürlich auch den Tanzsport, der „von den Bildern lebt“.

Das Prinzipien lauten:

  1. Der individuell Abgebildete – und nun auch seine Erben – muss eine Einwilligung auch für die Nutzung einer Abbildung zu Werbezwecken geben.
  2. Die Vermögensinteressen des Abgebildeten (Vergütungsanspruch) werden rechtlich geschützt.

Nachfolgend die Kerngedanken des BVerfG und eine Checkliste zur praktischen Anwendung der Rechtsregeln im Tanzsport.

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Quell-Code: title-tag ist leer

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Bei dem Relaunch einer Homepage achten die Auftraggeber (Verein, Tanzschule, Shops) wohl offenbar sehr genau auf das Aussehen. Dies ist im Tanzsport ja nicht anders, möchte man schon sagen. Doch im Tanzsport – wie auch bei der Webgestaltung – kommt es auch und ganz wesentlich auf etwas anderes an: Die Technik!

In der letzten Zeit seit dem Sommer 2011 habe ich den Relaunch von insgesamt fünf Webseiten im Bereich des Tanzsports gesichtet und mich gewundert: Alle Seiten waren ansehenlich bis optisch schön. Dennoch waren sie allesamt mangelhaft!

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Heute braucht fast jeder Shop eine Datenschutzklausel in seinen AGB. Dabei ist dies schon vielfach unabhängig, ob ein Ladengeschäft oder (auch) ein Online-Shop betrieben wird: Sobald eine namentliche Rechnung an den Kunden erfolgt, werden personenbezogene Daten erfaßt und systematisch im Rechnungsverzeichnis gespeichert.

Datenschutzklausel

In Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) ist daher fast immer eine Datenschutzklausel vorzusehen:

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Internet-Seiten sollten nicht vorwiegend am Interesse des Betreibers („scharzes Brett-Mentalität“) orientiert sein. Dennoch sind zahlreiche Internet-Seiten von Tanzsportvereinen bis hin zu z. B. Tanz-Shops für Tanzsportbedarf anders strukturiert und organisiert: Sie gehen vom Angebot des Betreibers aus.

Usability + Tanzsport im Internet; Grafik: Exner - tanzsport-marketing.de

Usability + Tanzsport im Internet; Grafik: Exner - tanzsport-marketing.de

Zuschauer und Tanzsportler würden sich als Besucher einer Internet-Seite freuen, wenn die Inhalte nach Ihren Aufgaben, Interessen und Zielen organisiert wären. So könnten sie effektiv und effizient zu Ergebnissen kommen. Dies wäre Benutzerfreundlichkeit (engl. usability).

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